To-Do Liste zur Kommunion

Allgemein:

Die erste heilige Kommunion, auch Erstkommunion genannt, ist ein wichtiger Meilenstein im Leben eines jungen Christen. Die Kommunion wird im Christentum als die Spendung von Brot und Wein, welche den Leib und das Blut Christi repräsentieren, bezeichnet. Dies geht zurück auf das letzte Abendmahl, denn da hat Jesus dieses Sakrament in Anwesenheit seiner Jünger eingesetzt. Es bezeichnet sozusagen die Gemeinschaft mit Christus und den einzelnen Gläubigen untereinander.

Für den Empfang der Kommunion gibt es einige Voraussetzungen:

  • Die Taufe
  • Das Festhalten am Glauben
  • Die rechte Absicht
  • Das Beichten der Sünden

Um dieses Ereignis für jedes Kommunionkind einzigartig und unvergesslich zu gestalten gilt es einige wertvolle Tipps zu beachten.

 

Die Vorbereitung:

Die Kommunionkinder werden im Kommunionunterricht auf die Erstkommunion vorbereitet. Dieser wird entweder durch die Pfarrgemeinde oder in den Schulen, unabhängig vom normalen Religionsunterricht, durchgeführt. Oftmals wird der Kommunionsunterricht auch von einigen Eltern abgehalten. Im Kommunionunterricht soll den Kommunionkindern der Zusammenhang zwischen dem letzten Abendmahl und dem heiligen Sakrament der Eucharistie erklärt werden. Ein weiterer Teil der Vorbereitung ist das erstmalige beichten der Sünden im Beichtstuhl der Kirche.

Aber nicht nur die Kinder müssen sich auf die Erstkommunion vorbereiten, sondern auch die Eltern. Zunächst muss geklärt werden, wo die anschließende Feier stattfinden soll. Daheim oder auswärts ? Diese Entscheidung muss jeder für sich selbst nach seinen eigenen Wünschen und Möglichkeiten treffen. Danach sollte man sich überlegen, wen man alles einladen möchte. Auf jeden Fall sollte man an die Verwandtschaft denken, gute Freunde, Nachbarn oder andere Bekannte kann man ebenfalls einladen. Einladungskarten kann man heutzutage ganz bequem online bestellen und aus einer riesigen Palette an Farben, Formen und Designs auswählen.

Des Weiteren muss geplant werden wie die Location dekoriert werden soll. Hier spielt vor allem die Tischdekoration eine entscheidende Rolle. Tischdecke, Blumen, Tischläufer, Kerzen, Servietten, Accessoires, usw. eignen sich gut dafür, aber auch Steine, Kastanien, Blätter, Muscheln sind bekannte Dekorationsartikel. Man sollte lediglich darauf achten, dass ein einheitliches Bild entsteht und der Tisch nicht überladen wirkt. Was das Essen auf der Kommunionsfeier angeht, können Sie das Kommunionkind selbst fragen. Da die Vorlieben von Kindern, was das Essen angeht, sich von denen Erwachsener unterscheidet ist es ratsam zusätzlich noch zwei bis drei alternative Gerichte anzubieten. Außerdem benötigen die Kommunionkinder auch ein Kommunionkleid beziehungsweise einen Kommunionanzug. Dabei geht es nicht darum wer das prunkvollste Kleid oder den teuersten Anzug hat, sondern darum, dass es den Kindern gefällt und sie sich wohl fühlen. Kommunionkerzen dürfen natürlich auch nicht vergessen werden. Die Kommunionkerze bedeutet die Erneuerung des Taufversprechens, sie steht symbolisch für das Licht Gottes und wird von den Kommunionkindern in die Welt hinausgetragen. Die Modellierung der Kerze mit Wachs können die Kinder, zusammen mit Ihren Eltern oder im Rahmen des Kommunionunterrichts vornehmen. Die Kommunion ist auch der Zeitpunkt, an dem die Kinder ihr erstes eigenes Gotteslob erhalten. Auch über eine Rosenkranzkette freuen sich die Kommunionkinder.

 

Der „Weiße Sonntag“:

Die Kommunion findet in der Regel am ersten Sonntag nach Ostern statt. Dieser Sonntag wird auch Weißer Sonntag genannt. Die Kommunionkinder und ihre Eltern treffen sich an diesem Tag gemeinsam vor der Kirche oder im Pfarrhof und werden vom Pfarrer und den Ministranten dort abgeholt. Dann ziehen diese gemeinsam mit der örtlichen Kapelle in die Kirche ein, wo bereits die anderen Gäste warten. Der gesamte Gottesdienst, die Dekoration der Kirche und die Gestaltung der Kommunionkerzen entsprechen einem einheitlichen Thema, welches die Eltern und der Pfarrer zuvor gemeinsam festgelegt haben. Ein Thema könnte beispielsweise sein: „Der Fisch als christliches Symbol“.  Am Beginn entzünden alle Kommunionkinder ihre Kommunionkerzen an der Osterkerze und stellen diese anschließend auf einen Kerzenständer in der Kirche.

Der Höhepunkt des Gottesdienstes ist die Eucharistiefeier, in welcher die Kommunionkinder zum Ersten mal den Leib und das Blut Christi empfangen. Danach feiern die Kommunionkinder individuell mit ihren Gästen. Am späten Nachmittag wird noch ein weiterer kurzer Wortgottesdienst in der Kirche abgehalten. Dabei werden das Gotteslob und das Kommunionkreuz der Kommunionkinder geweiht.

 

Glückwünsche & Gastgeschenke:

Es stellt sich auch die Frage, was man einem Kommunionkind schenken kann beziehungsweise wie man seine Glückwünsche am besten ausdrückt. Eine einfache Möglichkeit ist das Verschenken einer Kommunionkarte mit einem Gedicht oder einem Spruch. Unter anderem hat Theodor Fontane geeignete Gedichte geschrieben die perfekt zu einer Kommunionkarte passen. Diese Karten kann man nach Belieben auch noch mit etwas Bargeld versehen, welches sich das Kommunionkind aufsparen kann.
Es gibt aber auch noch andere mögliche Geschenke über die sich ein Kommunionkind sehr freuen würde:

  • Schmuck
  • Schutzengel
  • Glücksbringer
  • Rosenkranz
  • Bomboniere
  • Gebetswürfel

 

Um sich das alles zu merken, eventuell Notizen zu machen beziehungsweise abgeschlossenes zu markieren, bieten wir Ihnen hier eine kostenlose Kommunion-Checkliste zum Download an:

checkliste-kommunion

 
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