Aufgaben und Pflichten des Taufpaten

27. Februar, 2015TaufeKein Kommentar

Ein Taufpate muss mehrere Aufgaben während der Taufe selbst und auch im weiteren Leben des Taufkindes übernehmen. Natürlich müssen einige Voraussetzungen gegeben sein, damit eine Person auch Pate werden kann. Das 16. Lebensjahr muss vollendet sein, der Taufpate selbst muss ebenfalls katholisch getauft worden sein, die Sakramente müssen erhalten worden sein, und er/sie darf nicht der Vater oder die Mutter des Taufkindes sein.

 

Die Pflichten des Taufpaten bei der Taufe

Bei der Taufe selbst werden vorüberwiegend rituelle Aufgaben übernommen. Während der Segnung wird das Kind vom Taufpaten gehalten und das Halten der Taufkerze gehört zu den Aufgaben des Paten. Zudem können auch einige Worte während der Segnung gesprochen werden und im Anschluss werden im gemeinsamen Kreis einige Tauflieder gesungen. Der Taufpate verpflichtet sich zudem während der Segnung, dem Kind in allen Lebenslagen hilfreich zur Seite zu stehen und gewisse Regeln aufzustellen.

 

Aufgaben im weiteren Lebensweg

Mit der Zeremonie in der Kirche sind die Pflichten und Aufgaben jedoch noch lange nicht abgetan. Der Taufpate soll das gesamte Leben als Vorbild für das Kind dienen und besonders in Notsituationen helfen. Der Pate sollte sich jedoch im Vorfeld ausführliche Gedanken darüber machen, ob er das Amt annimmt oder nicht. Der Taufpate verpflichtet sich dem Kind Ratschläge und ein zu Hause zu geben, wenn es keine anderen Möglichkeiten mehr hat. Mit dem Amt als Pate, wird also eine sehr große Verantwortung übernommen. Tolle Geschenkideen für die Taufe finden Sie bei baby-kind-tipps.de.

Wer nun Pate wird, wird in der Regel von den Eltern bestimmt. Es werden jedoch oft Personen aus dem familiären Umfeld auserwählt und diese Entscheidung ist auch durchaus sinnvoll. Der Taufpate sollte zum Kind schon eine gewisse Bindung aufbauen können und die Nähe zur Familie ist dadurch besonders wichtig. Ein Anruf einmal jährlich ist für die Aufgabe des Paten also deutlich zu wenig und es sollten auch gemeinsame Ausflüge unternommen werden. Paten die der Ansicht sind, dass das Kind mit Geschenken überhäuft werden sollte, gehen genau den falschen Weg. Ein wirklich sehr wertvolles und tolles Geschenk ist Zeit!

Ein ungeschriebenes Gesetz war es auch immer, dass im Todesfall beider Elternteile der Pate die Vormundschaft des Kindes übernimmt. Eine weitere Aufgabe des Paten ist zudem dafür Sorge zu tragen, dass das Kind christlich erzogen wird. Der Besuch von Gottesdiensten und Veranstaltungen der katholischen Kirche, sollte ebenfalls gemeinsam mit dem Paten durchgeführt werden.

Taufsymbole

25. April, 2014TaufeKein Kommentar

Taufsymbole die schon zur Taufe im frühen Christentum angewandt wurden

Da die Taufe eines der wichtigsten Sakramente des Christentums ist, sind auch etliche Symbole die die Taufe begleiten damit verbunden. Nur durch dieses Sakrament, welches heilig ist, werden die Menschen die getauft werden in die Gemeinschaft des Christentums aufgenommen. Diese Tradition besteht schon sehr lang. Schon in der Bibel, welche die wichtigste Schrift und Grundlage des Christentums ist, wurde berichtet, dass die Anhänger von Jesus getauft wurden. Damit sollte die neue Religion begründet werden. Auch in den folgenden Jahrhunderten sollte die Taufe einen sehr großen Einfluss auf die europäischen Abendländer haben und ist auch heute noch von sehr großer Bedeutung.

Das geweihte Wasser soll ein Zeichen des Neubeginns sein

Das geweihte Wasser zählt zu einem der zahlreichen Taufsymbole und spielt während des Gottesdienstes eine große Rolle. Schließlich ist das geweihte Wasser eines der wichtigsten Traufsymbole. Die reinigende Wirkung dieses Wassers wird in der Religion akzentuiert. Die Berührung mit dem Wasser, welche während der Zeremonie durchgeführt wird, soll den zu taufenden von den Sünden reinigen und dieser soll somit in die christliche Gemeinschaft aufgenommen werden. Dieses Symbol des geweihten Wassers soll zusätzlich für den Beginn allen Lebens stehen. Ohne dieses Element ist ein Leben auf der Erde einfach nicht möglich.

Die Kerzen, die das Licht des Lebens zur Taufe symbolisieren sollen

Selbstverständlich dürfen bei einer Taufe die Kerzen nicht fehlen. Diese nehmen eine wichtigste Stellungen bei einer Taufe ein. Üblicherweise, wird zum Ende der Zeremonie eine kleine Kerze entzündet. Dies geschieht an den bereits leuchtenden Altarkerzen und wird entweder dem Täufling selbst oder seinem ausgewählten Paten übergeben. Die Kerze soll das Licht des Glaubens symbolisieren, welches nach einer Taufe in des Täuflings Leben getreten ist und wird ihn von nun an sein ganzes Leben begleiten. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um eine gewöhnlich Kerze, die überall erhältlich ist. Nein, diese Kerze wurde selbst gestaltet und schließlich sorgfältig ausgewählt. Dies geschieht stets vor dem Taufgottesdienst. Auf dieser Kerze befinden sich meist Name und Taufdatum des zu taufenden. Diese Kerze soll ein Andenken an den Tag sein, an dem man sich dem Gott des Christentums zugewandt hat.

Eines der weiteren Taufsymbole ist unter anderem das Zeichen des Kreuzes. Dieses wird von dem Geistlichen zusammen mit dem Taufwasser auf die Stirn des zu taufenden angedeutet. Dieses christliche Symbol ist das wichtigste bei einer Taufe und soll für den Tot und die Wiederauferstehung von Jesus stehen.

Die Besonderheiten der evangelischen Taufe

11. April, 2014TaufeKein Kommentar

In der evangelisch-reformierten Kirche begegnet man zwei wichtigen Sakramenten welche aus Abendmahl und Taufe bestehen.

Die Taufe selbst wird als Ritus verstanden mit welchem der Täufling von der Erbsünde reingewaschen wird. Üblicherweise findet die evangelische Taufe während eines Taufgottesdienstes statt. Zur feierlichen Eröffnung wird zunächst ein passendes Tauflied gesungen, welches einen Bezug auf dieses besondere Ereignis herstellt. Daraufhin begrüßt der Geistliche die Kirchengemeinde und teilt dieser mit aus welchem Grund man sich versammelt habe. In der darauf folgenden Lesung können Bibelstellen oder Wünsche vorgetragen werden. Nun spricht der Pastor einige Worte.
Hier bietet es sich an, den jeweiligen Taufspruch den die Eltern bzw. Paten vorher ausgesucht haben zu bekräftigen. Dieser kann entweder aus einem Psalm oder Worten Jesu bestehen.

Im nun folgenden Teil geht es schließlich um die Spende des Sakraments. Die eigentliche Taufe selbst.
Es wird zunächst mit der Verlesung des Taufbefehls begonnen. Danach folgt eine Taufansprache in der sich Eltern und Paten an die Kirchengemeinde richten können welche wiederum in das Glaubensbekenntnis übergeht. Danach werden Eltern und Paten gefragt ob sie das Kind taufen lassen wollen. Nachdem diese Frage mit „Ja“ beantwortet wurde, erkundigt sich der Geistliche nach dem Namen des Täuflings.

Ist dies geschehen wird die eigentliche evangelische Taufe vollzogen. Dabei wird der Kopf des Kindes 3 mal sanft mit Wasser übergossen. Hierbei nennt der Pastor den Namen des Täuflings und spricht die Worte “ Ich taufe dich im Namen des Vaters, und des Sohnes und des heiligen Geistes“.
Die nun zu entzündende Taufkerze wird an der Osterkerze entfacht welche das Licht Gottes symbolisiert.

Es folgen Fürbitten in welcher Verwandte und Freunde sich zum Ausdruck bringen können. Mit dem Segenswunsch des Pastors endet schließlich der Gottesdienst. Die evangelische Taufe unterscheidet sich dennoch zum Teil von der katholischen. Hier wird z.b. mehr Wert auf Symbole wie das Kreuzzeichen auf die Stirn des Täuflings gelegt. Dies ist in der katholischen Kirche Pflicht, wohingegen es in der evangelischen eher Kann-Charakter hat. Weiterhin wird die evangelische Taufe ohne „Gegrüßet seist du Maria“ und Exorzismusgebet vollzogen. Als weitere Besonderheit wird das Fehlen der Salbung mit Chrisam und Katechumenenöl zum Schutz gegen das Böse bezeichnet.
Unabhängig davon ist die Taufe in der evangelischen Kirche im Großen und Ganzen freier gestaltet als die katholische.Es bleibt also nach wie vor den Eltern überlassen ob sie ihr Kind lieber katholisch taufen lassen wollen oder ob sie die evangelische Taufe vorziehen.

Diese Tricks helfen, damit es mit der Taufe klappt

4. April, 2014TaufeKein Kommentar

Die Taufe ist ein wichtiges Ereignis. Das Kind bekommt seinen Namen und wird damit vor Gott zum Christ. Wenn es sich um eine katholische Taufe handelt, wissen viele Eltern aber nicht, was eigentlich auf das Kind und sie selbst zu kommt. Für die katholische Taufe gibt es daher viele Ratgeber, dabei müssen gar nicht viele Bücher durchgesehen werden, um einen Überblick über die katholische Taufe zu bekommen. Zunächst einmal muss das Kind angemeldet werden, was am Besten über das Pfarrbüro geht. Da Eltern dies persönlich machen müssen, lohnt es sich immer, sich über die Öffnungszeiten Gedanken zu machen. Wenn dieser Schritt erledigt ist, so kann es zum Zweiten gehen. Bei diesem Termin müssen dann verschiedene Unterlagen eingereicht werden. Familienstammbuch mit der Geburtsurkunde und vor allem auch die Bescheinigung über die Mitgliedschaft der katholischen Kirche. Es muss sich zudem nicht immer um die nächstgelegene Pfarrgemeinde handeln. Eltern können sich diese natürlich eigenständig aussuchen. Da es nicht immer der Priester sein kann, aber auch nicht sein muss, kann und dürfen vor allem auch sogenannte Laien die Taufe übernehmen, aber auch Diakone. Es muss vor allem allen Eltern klar sein, dass es sich bei einer katholischen Taufe um keine Privatangelegenheit handelt und somit kann und darf diese auch nicht von zu Hause aus ausgeführt werden. Die Taufe muss also in einer Kirche stattfinden. Zudem ist es auch nicht wichtig, welcher Religion die Eltern angehören. Wenn der Vater z. B. nicht katholisch, sondern evangelisch sein sollte, besteht für das Kind dennoch die Möglichkeit, katholisch getauft zu werden. Selbst wenn das Elternpaar noch nicht verheiratet ist, kann über solch eine katholische Taufe bedenkenlos nachgedacht werden. Nach katholischem Recht sollten es immer zwei Paten sein, welche bei der Taufe mit dabei sind. Allerdings sollten die Paten schon das 16. Lebensjahr erreicht haben. Wenn Eltern einer alten Tradition Folge leisten wollen und daher von einem Taufspruch Gebrauch nehmen können, sofern dies erwünscht ist. Kaum eine Zeremonie wirft so viele Fragen auf, wie die Taufe, doch mit ein bisschen Vorbereitung und den richtigen Menschen an der Seite, kann auch dieser wichtige Schritt gemeistert werden.