Das Osterfest

23. Februar, 2015FeiertageKein Kommentar

Ob Ende März oder Anfang April, mit dem Ende der Fastenzeit beginnt die Osterzeit und nicht nur der Osterhase freut sich auf schönes Wetter, wenn Kinder wieder mit Eifer im Garten auf die Suche nach Ostereiern gehen. Doch was für Kinder ein Spaß ist, das ist für den Gläubigen die Zeit, wo nach Weihnachten die wichtigsten Ereignisse der christlichen Welt gefeiert werden. Ist der Karfreitag eher ein nachdenklicher Feiertag, weil Jesus sein Leben für die Menschheit am Kreuz ließ. So sind die direkten Osterfeiertage Tage der Freude, denn Jesus war gestorben, aber er ist auch an Ostern wieder auferstanden. Das brachte Hoffnung zu den Menschen, denn nun konnte der Mensch glauben, dass der Tod nicht das Ende sein muss, sondern es ein Leben im Paradies an seiner Seite Gottes möglich ist.

Immer wieder gibt es Diskussionen, ob Ostern wirklich die Feier der Auferstehung Jesu sein soll, denn schon die Germanen sollen um den 21. März stets ein Fest des Frühlingserwachens und dies soll der heidnische Ursprung des Osterfestes sein. Doch es gibt Wissenschaftler, die dies als falsch bezeichnen und auf das jüdische Pessachfest verweisen, dass die Auferstehung von Gottes Sohn feiern soll. Bezug nehmend auf dieses Fest kann das Osterfest auch nur in der Zeit vom 22. März bis zum 25. April stattfinden. In jedem Jahr gibt es jetzt eine Folge von Feiertagen um Ostern herum, wobei der Gründonnerstag für viele Christen sehr wichtig ist, weil hier das letzte Abendmahl stattgefunden hat. Dem folgen Karfreitag und Karsamstag, wonach das Fest vom Ostersonntag und Ostermontag gekrönt wird.

Natürlich lieben Kinder den Osterhasen und Ostereier, die bunt bemalt sind, oder die aus Schokolade gemacht wurden, immer noch sehr und es gibt in vielen Familien an Karfreitag und den Ostertagen Bräuche und Sitten, was an diesen Tagen gegessen werden sollte. Der Hase als Ostersymbol soll schon in der Antike bekannt gewesen sein und Bräuche wie das Osterrad oder die beliebten Osterfeuer sind auch keine Erfindung unserer Tage. Vor Ostern beginnt für viele Familie die Zeit des Eier Bemalens, wobei neben den bunten Ostereiern meistens auch auf einem Teller ein Kuchen in Lamm- oder Hasenform steht. Egal, in welche Region in Europa man fährt, immer wird man eine andere Ostertradition entdecken, wobei vor allem auch stets besondere Speisen auf den Tisch kommen, die schon von den Großeltern serviert wurden. Ostern erfreut den Menschen und lässt ihn aber auch nachdenklich werden, wenn er an die Sterblichkeit des Menschen denkt, doch am Ende siegt die Hoffnung und Freude, dass Jesus wieder auferstanden ist.

Überblick über christliche Feste und Feiertage

2. Mai, 2014GeschenkeEin Kommentar


Heilige drei Könige

 Am 6. Januar eines jeden Jahres wird der Feiertag zu Ehren der heiligen drei Könige gefeiert. Dieser wird oftmals auch als Fest der Erscheinung des Herrn bzw. als Epiphanie bezeichnet. Er geht zurück auf den Besuch der drei Weisen aus dem Morgenland, Caspar, Melchior und Balthasar beim Neugeborenen Jesus Christus. Der Legende nach folgten sie dem Stern von Bethlehem, welcher ihnen den Weg zur Grippe zeigte. Sie kamen jedoch nicht ohne ein Geschenk mitzubringen. Weihrauch, Myrrhe und Gold brachten die Drei dem Sohn von Maria und Josef. Noch heute werden in den Kirchen oft Krippenspiele aufgeführt, welche dieses Ereignis nachstellen.


 

 Aschermittwoch

 Der Aschermittwoch, oder auch Tag der Asche, ist ein bedeutender Feiertag. Er ist stets 46 Tage vor Ostersonntag. Mit dem Aschermittwoch wird die 40 tägige Fastenzeit eingeleitet, welche bis Karsamstag anhält. Diese Zeit soll an Jesus erinnern, der 40 Tage fastend und betend in der Wüste verbrachte. Charakteristisch für den Gottesdienst am Aschermittwoch ist die Spendung des Aschenkreuzes in der Kirche. Die hierbei verwendete Asche stammt der Geschichte zu Folge vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres.

 


 

 Palmsonntag

 Palmsonntag ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und folglich der letzte Sonntag vor Ostern. Gleichzeitig stellt er den Beginn der Karwoche, in der evangelischen Kirche auch „Stille Woche“ genannt, dar. Er geht auf den Einzug von Jesus in Jerusalem zurück. Dieser wurde von den Menschen mit Palmzweigen (Palmen galten als heilige Bäume) empfangen. Deswegen wird in der katholischen Kirche an diesem Tag eine Palmweihe sowie eine Palmprozession durchgeführt.

 


 

 Gründonnerstag

 Für den Gründonnerstag gibt es weitere Bezeichnungen, wie zum Beispiel „Weißer Donnerstag“ oder „Palmdonnerstag“. Er ist der fünfte Tag der Karwoche. Dieser Feiertag erinnert an das letzte Abendmahl, welches Jesus mit seinen Jüngern verbrachte. Der Gründonnerstag leitet das Osterfest, also das Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu Christi, ein. In der Heiligen Messe am Gründonnerstag läuten während dem Gloria noch einmal alle Glocken, verstummen danach jedoch bis zur Osternacht. Deshalb hat sich die Tradition ergeben, dass die örtlichen Kinder mit Ratschen das Glockenspiel ersetzen.

 


 

Karfreitag

 Der Tag nach dem Gründonnerstag ist der Karfreitag. An diesem Tag wird an den Tod Jesus’ am Kreuz gedacht. Der Überlieferung zu Folge starb Jesus freiwillig am Kreuz um die Schuld und Sünde aller Menschen freiwillig auf sich zu nehmen. Dieser Tag ist ein strenger Fastentag, das heisst, dass man für gewöhnlich kein Fleisch isst. Die Kirche wird für die Messe am Karfreitag besonders gestaltet. Der Altar wird geleert, Kreuze werden verhüllt und das ewige Licht brennt nicht.

 


 

Karsamstag

 Beendet wird die Karwoche mit dem Karsamstag. Weitere Bezeichnungen für diesen Tag sind Karsonnabend und stiller Samstag. Die Kirche gedenkt an diesem Tag der Grabesruhe von Jesus. Traditionell wird auch am Karsamstag gefastet. Auch an diesem Tag wird der Altar leer gehalten, so dass man nur den reinen Stein sehen kann. Für alle Gläubigen ist an diesem Tag ein Kreuz in der Kirche aufgebaut.

 


 

Ostersonntag

 Der Ostersonntag ist der höchste Feiertag im Kirchenjahr. Es ist der Festtag der Auferstehung Jesu Christi, welcher den Tod überwunden hat. Das Datum dieses Tages richtet sich nach dem Mondkalender. Es ist immer der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond und bestimmt demzufolge auch die Daten aller anderen Feiertag im Osterfestkreis, wie zum Beispiel Aschermittwoch oder Palmsonntag. Der Ostersonntag markiert das Ende der Fastenzeit. In der Kirche wird an diesem Tag die Osternacht gefeiert. Diese findet entweder in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend statt. Auf den Ostersonntag folgt in mehreren Ländern ein weiterer Feiertag, nämlich der Ostermontag.

 


 

Christi Himmelfahrt

An diesem Feiertag wird der Aufstieg von Jesus in den Himmel gefeiert. Es ist praktisch die Rückkehr zu seinem Vater in den Himmel. Nach seinem Tod am Kreuze überwindet Jesus an diesem Tag den Tod und fährt zum Himmel hinauf . Gefeiert wird Christi Himmelfahrt immer 39 Tage nach Ostersonntag. Dem zu Folge fällt dieser Feiertag immer auf einen Donnerstag. Häufig werden an diesem Tag Bitt- und Flurprozessionen durchgeführt.


 Pfingsten

 Am 50. Tag des Osterfestkreises, also 49 Tage nach Ostersonntag wird Pfingsten gefeiert. Es wird die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert. Dieser ist nämlich nach dem Neuen Testament auf die Apostel und Jünger herab gekommen, so wie Jesus es prophezeiht hatte. Mit dem „Pfingstwunder“ bezeichnet man die Legende, dass die Jünger Jesu andere Sprachen sprechen und verstehen konnten und darin liegt auch die Mission der Kirche begründet. Pfingsten ist der feierliche Abschluss der Osterzeit. In einigen Ländern, unter anderem Deutschland, ist der Pfingstmontag ein gesetzlicher Feiertag.

 


 

Fronleichnam

 Das Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi, kurz Fronleichnam, wird in der katholischen Kirche gefeiert. Genau gesagt wird die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert. Das Datum von Fronleichnam ist abhängig vom Osterfestkreis. Es fällt immer auf den Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag oder anders gesagt auf den 60. Tag nach Ostersonntag. Der Gottesdienst an diesem Tag wird häufig im Freien abgehalten. Beispielsweise auf öffentlichen Plätzen. Zudem findet nach der Heiligen Messe eine Prozession statt.

 


 

Reformationsfest

 Der Reformationstag wird in der evangelischen Kirche immer am 31. Oktober gefeiert. An diesem Tag wird an die Reformation der Kirche durch Martin Luther in Wittenberg gedacht. Im Jahr 1517 soll der Mönch Martin Luther 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg angebracht haben. Ein gesetzlicher Feiertag ist der Reformationstag nicht in allen Bundesländern, sondern nur in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ein Gottesdienst findet in den Bundesländern in denen der Reformationstag kein gesetzlicher Feiertag ist meist am Abend statt.

 


 

Allerheiligen

 Allerheiligen wird in jedem Jahr am 1. November begangen und gilt als Hochfest der katholischen Kirche. Dieser Tag wird zu Ehren aller Heiligen gefeiert und es wird Ihnen angedacht. Als heilig gelten demnach alle die heilig gesprochen wurden, sowie der „Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott“. Dieser Feiertag, welcher einen Tag nach dem Reformationstag stattfindet, ist auch nur in den katholisch geprägten Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag. Nämlich in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Aus den USA kommt zunehmend der Trend am Abend vor Allerheiligen Halloween zu feiern. Das Wort Halloween leitet sich ab von All Hallows Eve („aller Heiligen Abend“).

 


Allerseelen

 Der Tag nach Allerheiligen wird in der katholischen Kirche Allerseelen genannt. Dabei wird an alle Verstorbenen gedacht. Am 2. November ist es üblich, Friedhofsgänge durchzuführen und die Gräbersegnung abzuhalten. Seinen Ursprung hat dieser Tag im Dekret von Abt Odilo von Cluny im Jahr 998. Die Gräber der Verstorbenen werden an diesem Tag mit Blumen und Kerzen dekoriert. Die Blumen stehen dabei für die Vergänglichkeit des Lebens und die Kerzen symbolisieren das Licht des Lebens.

 


 

 Buß- und Bettag

 Der Buß- und Bettag ist ein weiterer Feiertag, der in der evangelischen Kirche begangen wird. In der Geschichte wurden solche Tage nach aktuellem Anlass angesetzt um die Bevölkerung zu Umkehr und Gebet aufzurufen. Der Buß- und Bettag findet immer an einem Mittwoch statt, nämlich am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag beziehungsweise elf Tage vor dem ersten Adventssonntag. Er ist ein deutschlandweiter gesetzlicher Feiertag, der auch nach der Wiedervereinigung von den neuen Bundesländern übernommen wurde.

 


 

Totensonntag

 Der Totensonntag oder auch Ewigkeitssonntag ist ein Gedenktag für Verstorbene. Er wird in der evangelischen Kirche gefeiert und zwar immer am letzten Sonntag vor dem ersten Advent. Seinen Ursprung hat dieser Feiertag Anfang des 19. Jahrhunderts, als er von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen erlassen wurde. Für diesen Tag gelten besondere Bestimmungen, da er als „stiller Tag“ gilt. Das beinhaltet zum Beispiel ein Verbot von Musikaufführungen in Gaststätten.


 

Advent

 Der Advent ist die Jahreszeit, in der sich die Christen auf die Geburt von Jesus einstimmen. Die Adventszeit beginnt mit dem 1. Advent und endet am Heiligen Abend. Rund um diese Zeit haben sich viele Bräuche und Traditionen entwickelt. Zum einen das Aufstellen eines Adventskranzes. Dies ist ein aus Tannenzweigen geflochtener Kranz mit vier Kerzen. Diese werden nach und nach an den vier Adventssonntagen entflammt. Ein weiterer Brauch, welcher nicht direkt an die Adventssonntage angelehnt ist, ist der Adventskalender. Dabei wird an jedem Tag im Dezember, bis zum 24., ein Türchen geöffnet in welchem sich ein kleines Geschenk befindet.

 


 

 Weihnachten

 Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Festtag ist der 25. Dezember, die Feierlichkeiten beginnen jedoch schon am Vorabend, am 24. Dezember dem Heiligen Abend. Weihnachten ist zusammen mit Ostern und Pfingsten eines der drei Hauptfeste der Kirche. Traditionell wird Weihnachten als Familienfest gefeiert, an dem man sich gegenseitig beschenkt, zusammen Weihnachtslieder singt und anschließend gemeinsam in die heilig Messe geht. Vielerorts wird die Weihnachtsgeschichte in einem Krippenspiel dargestellt. Ein weiterer Brauch ist das Aufstellen eines Weihnachtsbaumes, der festlich geschmückt wird und unter dem die Geschenke gestellt werden.

 

Wie kann ich eine Osterkerze selbst basteln?

20. April, 2014DekorationKein Kommentar

Nicht nur im Christentum gilt das Licht als Zeichen des Lebens. Schon seit vielen hundert Jahren ist es Tradition, die Osternacht mit zahleichen Kerzen zu erhellen. So steht die Osterkerze auch heute noch im Mittelpunkt der Osternachtfeier.
Die Osterkerze wird am geweihten Osterfeuer angezündet und danach mit einer feierlichen Prozession in die dunkle Kirche getragen. Mit Hilfe dieser Osterkerze werden dann alle anderen Kerzen innerhalb der Kirche entzündet.
In vielen Familien gehört aus diesem Grund auch die Osterkerze auf den festlichen Ostertisch. Neben der Möglichkeit, eine Osterkerze käuflich zu erwerben, kann man jedoch auch selbst eine Osterkerze basteln. Besonders viel Spaß macht das Osterkerze basteln, wenn man dies mit Kindern zusammen tut. Mit dem Osterkerze basteln mit Kindern kann man ihnen sehr gut die Traditionen und Bräuche des Osterfestes näher bringen und auch die Geschichte von Jesus Christus.
Eine Osterkerze basteln kann man zum Beispiel mit Hilfe einer weißen Stumpenkerze, mit Plattenwachs und mit Dekorfolie in silberner und goldener Farbe.
Das Plattenwachs – oder auch Knetwachs genannt – wird mit Hilfe einer Nudelrolle flach ausgerollt. Mit Hilfe eines Messers oder mit Hilfe von Ausstechformen kann man nunmehr aus dem Plattenwachs die gewünschten Motive, Formen oder Ornamente schneiden. Im Anschluss daran werden die Motive, Formen und Ornamente auf die Stumpenkerze gedrückt. Als Motive eignen sich hierbei das Kreuz, die griechischen Buchstaben Alpha und Omega, die aktuelle Jahreszahl oder auch insgesamt fünf Nägel, welche an den vier Enden sowie im Zentrum des Kreuzes angebracht werden. Natürlich hat man auch die Möglichkeit für eigene Motive.
Mit Hilfe der Dekorfolie kann die Kerze zudem zusätzlich verziert werden.