Planung einer Hochzeit – kurze Checkliste

15. Februar, 2016HochzeitKein Kommentar

Ein großes Fest steht ins Haus und viele Dinge müssen geplant werden. Weitere hilfreiche Tipps und Infos zum Thema können Sie bei www.weddingzone.de finden. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, hier eine kleine Liste, an der Sie sich orientieren können. Die Reihenfolge der Abarbeitung kann variieren:

  • Termin beim Standesamt und Pfarrer erfragen
  • Benötigte Unterlagen anfordern
  • Hochzeitsthema festlegen, z. B. Schmetterlinge, Rosen, Schneewittchen
  • Trauzeugen fragen
  • Gästeliste erstellen, z. B. Familie, Freunde, Kollegen, Menschen denen man besonders Dankbar ist
  • ggf. Sitzordnung festlegen
  • Einladungskarten erstellen und verteilen, z. B. mit einer Onlinedruckerei. Bei schwierig zu findenden Locations Wegbeschreibung nicht vergessen!
  • Festliche Räumlichkeiten finden
  • Dekoration festlegen, z. B. Sträuße für die Kirchenbänke, Tischdekoration im Festsaal, allgemeine Deko
  • Verköstigung festlegen: Ist ein Sekt- bzw. Stehempfang an der Kirche gewünscht? Gibt es im Festsaal ein Buffet oder ein Mehr-Gänge-Menü?
  • Gibt es Familienmitglieder und Freunde, die sich am Traugottesdienst oder am Abendprogramm beteiligen möchten?
  • Gespräch mit dem Pfarrer, z. B. über den Ablauf vom Gottesdienst, Liederauswahl treffen, Trauspruch festlegen, Dekoration absprechen. Ist ein Stehempfang an der Kirche geplant, muss auch dies zwingend mit dem Pfarrer abgesprochen werden.
  • Gibt es Blumenkinder? Wenn ja muss dies auch unbedingt mit dem Pfarrer abgesprochen werden. Nicht jede Kirche erlaubt das
  • Caterer suchen und Probeessen vereinbaren
  • Konditor für die Hochzeitstorte finden
  • Soll das Abendprogramm beim Fest vom Brautpaar oder von den Trauzeugen organisiert werden?
  • Hochzeitswunschliste erstellen, z. B. bei großen Onlineversandhäusern oder großen Kaufhäusern
  • Programmheft für die kirchliche Hochzeit erstellen, in dem alle Lieder und Gebete aufgeführt werden
  • Rahmenprogramm definitiv festlegen, dazu gehören z. B. 15 Minuten vor dem Gottesdienst das Ankommen der Gäste, 45 – 60 Minuten Gottesdienst, 30 – 60 Minuten nach dem Gottesdienst Stehempfang für die Gäste, Gratulationen, Fotos etc., Fahrtzeit zur Location usw.

Professioneller Hochzeitsfotograf

27. März, 2015HochzeitKein Kommentar

 

Vor der eigenen Hochzeit stellen sich viele Brautpaare die Frage, ob sie einen professionellen Fotografen engagieren sollten. Doch es gibt einige gute Gründe, warum dies sinnvoll ist, denn schließlich soll es der schönste Tag im Leben werden, der niemals wieder kehrt und unvergesslich sein sollte. Daher sollte während der Hochzeitsvorbereitung rechtzeitig ein Hochzeitsfotograf gebucht werden. Nachfolgend werden die Vorteile erläutert, die ein Hochzeitsfotograf mit sich bringt.

Kompetenz und Erfahrung

Ein professioneller Hochzeitsfotograf verfügt über das notwendige Wissen und auch die Erfahrung, da er schon viele Hochzeiten fotografiert hat. Er weiß, wo und wann die wichtigsten Motive und Momente aufgenommen werden sollten. Dadurch kann das Brautpaar sicher sein, dass die entscheidenden, einmaligen Situationen auch festgehalten werden. Viele innige und freudige Augenblicke sind nur von kurzer Dauer, sodass eine absolute Professionalität und Reaktionsfähigkeit gefragt sind. Innerhalb einer kürzesten Zeit müssen die Blende, Brennweite, Fokussierung, Belichtung und der Bildausschnitt optimal eingestellt werden. Schließlich ist es wichtig, die schönsten Augenblicke und Emotionen perfekt und lebendig einzufangen. In der Regel wird ein Amateur diesen Aufgaben aufgrund des mangelnden fachlichen Könnens nicht gerecht. Momente der Hochzeit, von denen keine Bilder gemacht wurden, sind unwiderruflich verloren.

Hochwertiges Equipment

Ein professioneller Hochzeitsfotograf verfügt über eine qualitativ hochwertige Ausrüstung. Dazu gehören professionelle Spiegelreflexkameras sowie sehr lichtstarke Objektive. Auf diese Weise kann der Fotograf in der Kombination mit dem Wissen und der Erfahrung alle Lichtsituationen optimal meistern. Beispiele sind hier Gegenlichtaufnahmen oder dunkle Orte wie eine Kirche, in der nicht geblitzt werden sollte. Ein Hochzeitsfotograf arbeitet mit Ersatzkameras und -objektive sowie weitere wichtige Gegenstände, die er als Ersatz benötigen könnte. In vielen Fällen hat ein Freund die Fotografie übernommen und das Brautpaar war im Anschluss enttäuscht, denn Bilder in einer schlechten Qualität können nicht einfach in gute Fotos umgewandelt werden. Der Hochzeitsfotograf macht seine Arbeit, während das Brautpaar und die Gäste die Feier genießen können. Auch dies ist ein großer Vorteil.

Hochzeitsfotografen vor Ort

In Städten, in denen vergleichsweise oft geheiratet wird, gibt es immer eine breite Auswahl an professionellen Hochzeitsfotografen. Wenn Sie beispielsweise auf der Suche nach einen Hochzeitsfotografen in Bamberg sind, liefert die Google-Suche mehrere hundert Einträge. Die Internetseiten der Fotografen geben einen schönen Überblick über den Stil und die Qualität des Anbieters.

Fazit – Hochzeitsfotograf ist empfehlenswert

Die Hochzeitsfotografie sollte neben vielen weiteren wichtigen Faktoren bei der Planung ebenso einen großen Stellenwert einnehmen. Jedes Paar, das sich zur Hochzeit entschließt, tut dies mit dem Wunsch, zusammen alt zu werden. Daher sollten die vielen einmaligen Momente, Eindrücke, Gefühle und Emotionen professionell für immer festgehalten werden.

Die kirchliche Trauung – Ablauf der Hochzeit

1. Dezember, 2014HochzeitKein Kommentar

Viele Brautleute wollen nicht nur auf dem Standesamt heiraten, sondern ihr Eheversprechen vor Gott besiegeln und kirchlich heiraten. Gesetzlich vorgeschrieben ist zwar nur eine standesamtliche Heirat, doch erst mit dem geistlichen Segen gilt die Trauung als vor Gott besiegelt. Anders als bei der standesamtlichen Trauung sind bei der kirchlichen Hochzeit zwei Trauzeugen verpflichtend. Im folgenden Artikel möchten wir die kirchliche Trauung und deren Ablauf etwas detaillierter beschreiben und die einzelnen Schritte genauer unter die Lupe nehmen.

Voraussetzungen für die kirchliche Hochzeit

Für eine Trauung in einer katholischen Kirche muss mindestens einer der Eheleute katholisch sein. Grundsätzlich ist eine kirchliche Trauung nur für verschiedengeschlechtliche Paare möglich. Zusätzlich bedarf es zwei Trauzeugen. Bevor eine kirchliche Trauung stattfinden kann, muss eine Vermählung auf dem Standesamt erfolgen. Man benötigt eine Bestätigung der standesamtlichen Heirat oder eine Heiratsurkunde. Außerdem ist eine Bestätigung der Taufe, d.h. ein Taufschein oder eine Taufurkunde Voraussetzung. Diese erhält man im Pfarramt der jeweiligen Taufgemeinde. Dasselbe gilt für die Firmbestätigung. Man muss beachten, dass die Taufurkunde nicht mit der Geburtsurkunde gleichzusetzen ist. Die Geburtsurkunde wird vom Standesamt ausgestellt, der Taufschein von der Pfarrgemeinde. Außerdem müssen im Vorfeld der Trauung mehrere Traugespräche mit dem Pfarrer oder Diakon abgehalten werden.

Welche Unterlagen werden für die kirchliche Trauung benötigt?

– gültiger Personalausweis
Taufschein oder Taufurkunde
– Bescheinigung, dass man ledig ist (erhält man ebenfalls bei jeweiligen Pfarramt)
– Bestätigung der Firmung
– Bestätigung der standesamtlichen Hochzeit
– Unterzeichnetes Ehevorbereitungsprotokoll
– Wenn nicht in der Heimatgemeinde geheiratet wird: Taulizenz/ Entlassungsschein zur Vorlagen an den fremden Pfarrer.

Was ist das Traugespräch?

Die Traugespräche mit dem Pfarrer dienen der Vorbereitung der Hochzeit. Meist werden 3 Traugespräche im Vorfeld der kirchlichen Trauung abgehalten. Diese finden entweder direkt in der Pfarrei oder in der Wohnung des Brautpaares statt. Es werden die Details der Hochzeitsfeier sowie die Grundpfeiler der Ehe (Unauflöslichkeit, Bejahung von Kindern, usw.) besprochen.
Außerdem können Details wie die Festlegung von bestimmten Lesungen oder Fürbitten geklärt werden. Auch die musikalische Umrahmung der Trauung wird hier oft besprochen. Damit die kirchliche Trauung etwas persönlicher gestaltet werden kann, wird auch über das Leben der Trauleute gesprochen und näher auf einzelne Punkte eingegangen. Dabei spricht der Pfarrer mit dem Brautpaar darüber wie sie sich kennengelernt haben und was die Gründe für die Hochzeit sind. Oft werden auch organisatorische Dinge wie die Platzierung der Trauzeugen, Blumenkinder und Fotografen sowie die Dekoration der Kirche gesprochen.

Ablauf der kirchlichen Trauung

Das Tauschen der Ringe und Dekoration

Höhepunkt der kirchlichen Trauung ist mit Sicherheit das Austauschen der Ringe. Damit dies in einem romantischen und stilvollen Ambiente passiert, wird meist sehr viel Wert auf eine schöne Blumendekoration gelegt. Im Traugespräch mit dem Pfarrer wird oft die Dekoration der kahlen Kirchenbänke besprochen. Für eine romantische Atmosphäre sorgen die passenden Blumen an den Bänken und farbige Hussen über den Stühlen von Braut und Bräutigam. Um bei der Blumendekoration nicht ins Fettnäpfchen zu treten, sollte man sich von einem Spezialisten wie yourflora.de beraten lassen. Da jede Blumen und jede Blütenfarbe eine unterschiedliche Bedeutung hat, kann man bei der Auswahl der Blumendekoration einiges falsch machen. Für die Dekoration der Kirchenbänke eignen sich einzelne Blüten oder ganze Blumenarrangements. Am besten nimmt man Blumen mit großen Blüten und dekoriert zusätzlich mit farbigen Schleifen.

Ehegelübde

Das Traugelübde ist das Versprechen der beiden Ehepartner an einander sich bis zum Tode treu zu sein und sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten zueinander zu stehen. Es besteht die Möglichkeit, auf das traditionelle Ehegelübde zurückzugreifen oder ein eigenes zu verlesen. Das eigene Ehegelübde ist um ein Vielfaches persönlicher und fasst die Liebe zum Partner und die Freude über das gemeinsame zukünftige Leben zusammen. Ob ein eigenes Ehegelübde verlesen werden kann, muss bereits im Traugespräch mit dem Pfarrer geklärt werden, da einige auf das traditionelle Ehegelübde bestehen.

Lieder für den Gottesdienst

Auch das Singen und Vortragen von Bibelstücken gehört zur kirchlichen Trauung. Unter Umständen können auch eigenen Texte verlesen werden. Das Verlesen von eigenen Texten und selbst herausgesuchten Bibelstellen gibt der Trauung einen persönlichen und individuellen Touch. Dies ist jedoch im Vorfeld mit dem Pfarrer abzusprechen, da nicht jeder gleich auf solche Wünsche reagiert. Gerne möchten wir ein paar Tipps für geeignete Text und Bibelstellen geben. Hier ein paar beliebte Stellen aus dem Alten sowie dem Neuen Testament für die passende Untermalung der kirchlichen Traufeier.

Beliebte Bibelstellen aus dem Alten Testament:

– Erschaffung der Welt
– Das Paradies
– Der barmherzige Gott schenke euch viel Glück
– Dein Volk ist mein Volk und mein Gott ist dein Gott
– Isaak und Rebekka
Beliebte Bibelstellen aus dem Neuen Testament:
– Jubel im Himmel
– Das grundlegende Gebot
– Das Hohelied der Liebe
– Aufruf zur Einmündigkeit in der Gemeinde
– Aufforderungen zu einem Leben aus dem Geist

Agape

Die Agape (griechisch: Liebe) wurde vor allem durch das Neue Testament zu einem festen Begriff bei kirchlichen Feiern. Bei vielen kirchlichen Hochzeiten wird nach der Trauung eine Agape abgehalten. Im eigentlichen Sinne versteht man darunter einen Stehempfang des Brautpaares. Oft werden kleine Snacks und Getränke gereicht. Die Agape wird als Gelegenheit genutzt, dem Brautpaar zu gratulieren und die besten Wünsche mit auf den Weg zu geben. Das Brautpaar seinerseits kann sich einen Überblick verschaffen, wer zur Hochzeit erschienen ist und den Gästen für das Kommen einen Dank auszusprechen. Viele Brautpaare machen es auch so, dass zur Hochzeitsfeier in der Kirche und zur anschließenden Agape alle Gäste eingeladen werden, zur weiteren Hochzeitsfeier und zum abschließenden Hochzeitsmahl nur der engere Familienkreis bzw. ausgewählte Gäste. Dies ist eine gute Möglichkeit, um einen großen Freundes- und Bekanntenkreis an der Hochzeitsfeier und der kirchlichen Trauung teilhaben zu lassen, das Budget dennoch niedrig bzw. überschaubar zu halten.

Obwohl der Ablauf einer kirchlichen Trauung meist etwas starr und von vornherein festgelegt ist, gibt es dennoch einige Möglichkeiten, die Hochzeitsfeier zu individualisieren. Um dies bestmöglich zu Organisieren und Durchzuführen sollte man diese Aufgabe an die Trauzeugen abgeben und über Möglichkeiten der Dekoration und der individuellen Gestaltung des Ablaufes bei der Trauzeremonie mit dem Pfarrer sprechen. Dafür eignet sich das Traugespräch im Vorfeld der Hochzeit.

Die Geschichte hinter dem Moosherz

23. April, 2014Dekoration, Geschenke, GlückwünscheKein Kommentar

Verschiedene Anlässe laden dazu ein besonderen Menschen etwas Gutes zu tun und diesen dabei etwas zu schenken. Ein Moosherz ist eine wunderbare Geschenkidee hierbei, denn ein solches Geschenk ist speziell zu unterschiedlichen christlichen Festen doch eine sehr gute Wahl. Ein etwas genauerer Blick auf die Moosherzen offenbart dabei interessante Details, welche wahrlich Lust auf diese Geschenkidee machen.

Perfekt zu unterschiedlichen Anlässen

Das Moosherz ist ein besonderes Geschenk. Ob als kleine Aufmerksamkeit oder beispielsweise Liebesbeweis – die Einsatz- und Verwendungsmöglichkeiten dessen können wahrlich nicht einfach auf wenige Optionen reduziert werden. Ausgehend vom Geburtstag über den Valentinstag bis hin zur Hochzeit stellt das Moosherz das passende Geschenk dar. Interessant ist dabei, dass nicht nur Liebende einander ein solches Herz schenken können, sondern das durchaus auch beste Freunde oder Freundinnen mit dieser Geschenkidee sprichwörtlich in das Herz treffen können. Die Verwendung am Valentinstag zeigt natürlich einen Ausdruck der Liebe und des Glücks, denn das Moosherz soll an die vergängliche Liebe erinnern und somit aufzeigen, welch Glück der Schenkende aktuell für sich besitzt und wie sehr dies geschätzt wird. Bei Hochzeiten gehört das Moosherz in einigen Regionen zum festen Brauch, denn hiermit können und sollen Gäste dem Brautpaar in ihrer Ehe und bei ihrer Liebe viel Glück auf alle Zeit wünschen.

Die Bedeutung eines Moosherzen

Es gilt als erwiesen und sicher, dass Moosherzen aus verschiedenen Bräuchen zu christlichen Festen entstanden sind. Hierbei war stets die Liebe im Mittelpunkt, wenngleich das Moosherz nicht nur optisch sich sehr deutlich vom ansonsten in rot gefärbten Herz abhebt. Vielmehr möchte das Verschenken und Anfertigen dessen die Vergänglichkeit der Liebe in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit richten. Gerade dies wird in den unterschiedlichen christlichen Festen wie der Hochzeit beispielsweise durch verschiedene Bräuche unterstützt, in denen es darum geht die Besonderheit der Liebe als etwas Außergewöhnliches darzustellen und zu symbolisieren.

Moosherzen sind eine ältere Tradition hinsichtlich christlicher Feste. Doch nicht nur ältere Personen erinnern sich daran, sondern vielmehr handelt es sich gerade bei der jungen Generation um einen sehr gefolgten und interessanten Trend. Seine eigene Liebe mit einem solchen Geschenk auszudrücken zeugt von Geschmack, wenngleich durchaus auch die Liebe dadurch symbolisiert wird, dass mit den eigenen Händen beim Basteln der Moosherzen etwas geschaffen wird. Genau dieser Mittelpunkt der Symbolik findet sich in regional angepassten christlichen Bräuchen wieder.