Überblick über christliche Feste und Feiertage

2. Mai, 2014GeschenkeEin Kommentar


Heilige drei Könige

 Am 6. Januar eines jeden Jahres wird der Feiertag zu Ehren der heiligen drei Könige gefeiert. Dieser wird oftmals auch als Fest der Erscheinung des Herrn bzw. als Epiphanie bezeichnet. Er geht zurück auf den Besuch der drei Weisen aus dem Morgenland, Caspar, Melchior und Balthasar beim Neugeborenen Jesus Christus. Der Legende nach folgten sie dem Stern von Bethlehem, welcher ihnen den Weg zur Grippe zeigte. Sie kamen jedoch nicht ohne ein Geschenk mitzubringen. Weihrauch, Myrrhe und Gold brachten die Drei dem Sohn von Maria und Josef. Noch heute werden in den Kirchen oft Krippenspiele aufgeführt, welche dieses Ereignis nachstellen.


 

 Aschermittwoch

 Der Aschermittwoch, oder auch Tag der Asche, ist ein bedeutender Feiertag. Er ist stets 46 Tage vor Ostersonntag. Mit dem Aschermittwoch wird die 40 tägige Fastenzeit eingeleitet, welche bis Karsamstag anhält. Diese Zeit soll an Jesus erinnern, der 40 Tage fastend und betend in der Wüste verbrachte. Charakteristisch für den Gottesdienst am Aschermittwoch ist die Spendung des Aschenkreuzes in der Kirche. Die hierbei verwendete Asche stammt der Geschichte zu Folge vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres.

 


 

 Palmsonntag

 Palmsonntag ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und folglich der letzte Sonntag vor Ostern. Gleichzeitig stellt er den Beginn der Karwoche, in der evangelischen Kirche auch „Stille Woche“ genannt, dar. Er geht auf den Einzug von Jesus in Jerusalem zurück. Dieser wurde von den Menschen mit Palmzweigen (Palmen galten als heilige Bäume) empfangen. Deswegen wird in der katholischen Kirche an diesem Tag eine Palmweihe sowie eine Palmprozession durchgeführt.

 


 

 Gründonnerstag

 Für den Gründonnerstag gibt es weitere Bezeichnungen, wie zum Beispiel „Weißer Donnerstag“ oder „Palmdonnerstag“. Er ist der fünfte Tag der Karwoche. Dieser Feiertag erinnert an das letzte Abendmahl, welches Jesus mit seinen Jüngern verbrachte. Der Gründonnerstag leitet das Osterfest, also das Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu Christi, ein. In der Heiligen Messe am Gründonnerstag läuten während dem Gloria noch einmal alle Glocken, verstummen danach jedoch bis zur Osternacht. Deshalb hat sich die Tradition ergeben, dass die örtlichen Kinder mit Ratschen das Glockenspiel ersetzen.

 


 

Karfreitag

 Der Tag nach dem Gründonnerstag ist der Karfreitag. An diesem Tag wird an den Tod Jesus’ am Kreuz gedacht. Der Überlieferung zu Folge starb Jesus freiwillig am Kreuz um die Schuld und Sünde aller Menschen freiwillig auf sich zu nehmen. Dieser Tag ist ein strenger Fastentag, das heisst, dass man für gewöhnlich kein Fleisch isst. Die Kirche wird für die Messe am Karfreitag besonders gestaltet. Der Altar wird geleert, Kreuze werden verhüllt und das ewige Licht brennt nicht.

 


 

Karsamstag

 Beendet wird die Karwoche mit dem Karsamstag. Weitere Bezeichnungen für diesen Tag sind Karsonnabend und stiller Samstag. Die Kirche gedenkt an diesem Tag der Grabesruhe von Jesus. Traditionell wird auch am Karsamstag gefastet. Auch an diesem Tag wird der Altar leer gehalten, so dass man nur den reinen Stein sehen kann. Für alle Gläubigen ist an diesem Tag ein Kreuz in der Kirche aufgebaut.

 


 

Ostersonntag

 Der Ostersonntag ist der höchste Feiertag im Kirchenjahr. Es ist der Festtag der Auferstehung Jesu Christi, welcher den Tod überwunden hat. Das Datum dieses Tages richtet sich nach dem Mondkalender. Es ist immer der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond und bestimmt demzufolge auch die Daten aller anderen Feiertag im Osterfestkreis, wie zum Beispiel Aschermittwoch oder Palmsonntag. Der Ostersonntag markiert das Ende der Fastenzeit. In der Kirche wird an diesem Tag die Osternacht gefeiert. Diese findet entweder in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend statt. Auf den Ostersonntag folgt in mehreren Ländern ein weiterer Feiertag, nämlich der Ostermontag.

 


 

Christi Himmelfahrt

An diesem Feiertag wird der Aufstieg von Jesus in den Himmel gefeiert. Es ist praktisch die Rückkehr zu seinem Vater in den Himmel. Nach seinem Tod am Kreuze überwindet Jesus an diesem Tag den Tod und fährt zum Himmel hinauf . Gefeiert wird Christi Himmelfahrt immer 39 Tage nach Ostersonntag. Dem zu Folge fällt dieser Feiertag immer auf einen Donnerstag. Häufig werden an diesem Tag Bitt- und Flurprozessionen durchgeführt.


 Pfingsten

 Am 50. Tag des Osterfestkreises, also 49 Tage nach Ostersonntag wird Pfingsten gefeiert. Es wird die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert. Dieser ist nämlich nach dem Neuen Testament auf die Apostel und Jünger herab gekommen, so wie Jesus es prophezeiht hatte. Mit dem „Pfingstwunder“ bezeichnet man die Legende, dass die Jünger Jesu andere Sprachen sprechen und verstehen konnten und darin liegt auch die Mission der Kirche begründet. Pfingsten ist der feierliche Abschluss der Osterzeit. In einigen Ländern, unter anderem Deutschland, ist der Pfingstmontag ein gesetzlicher Feiertag.

 


 

Fronleichnam

 Das Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi, kurz Fronleichnam, wird in der katholischen Kirche gefeiert. Genau gesagt wird die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert. Das Datum von Fronleichnam ist abhängig vom Osterfestkreis. Es fällt immer auf den Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag oder anders gesagt auf den 60. Tag nach Ostersonntag. Der Gottesdienst an diesem Tag wird häufig im Freien abgehalten. Beispielsweise auf öffentlichen Plätzen. Zudem findet nach der Heiligen Messe eine Prozession statt.

 


 

Reformationsfest

 Der Reformationstag wird in der evangelischen Kirche immer am 31. Oktober gefeiert. An diesem Tag wird an die Reformation der Kirche durch Martin Luther in Wittenberg gedacht. Im Jahr 1517 soll der Mönch Martin Luther 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg angebracht haben. Ein gesetzlicher Feiertag ist der Reformationstag nicht in allen Bundesländern, sondern nur in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ein Gottesdienst findet in den Bundesländern in denen der Reformationstag kein gesetzlicher Feiertag ist meist am Abend statt.

 


 

Allerheiligen

 Allerheiligen wird in jedem Jahr am 1. November begangen und gilt als Hochfest der katholischen Kirche. Dieser Tag wird zu Ehren aller Heiligen gefeiert und es wird Ihnen angedacht. Als heilig gelten demnach alle die heilig gesprochen wurden, sowie der „Heiligen, um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott“. Dieser Feiertag, welcher einen Tag nach dem Reformationstag stattfindet, ist auch nur in den katholisch geprägten Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag. Nämlich in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Aus den USA kommt zunehmend der Trend am Abend vor Allerheiligen Halloween zu feiern. Das Wort Halloween leitet sich ab von All Hallows Eve („aller Heiligen Abend“).

 


Allerseelen

 Der Tag nach Allerheiligen wird in der katholischen Kirche Allerseelen genannt. Dabei wird an alle Verstorbenen gedacht. Am 2. November ist es üblich, Friedhofsgänge durchzuführen und die Gräbersegnung abzuhalten. Seinen Ursprung hat dieser Tag im Dekret von Abt Odilo von Cluny im Jahr 998. Die Gräber der Verstorbenen werden an diesem Tag mit Blumen und Kerzen dekoriert. Die Blumen stehen dabei für die Vergänglichkeit des Lebens und die Kerzen symbolisieren das Licht des Lebens.

 


 

 Buß- und Bettag

 Der Buß- und Bettag ist ein weiterer Feiertag, der in der evangelischen Kirche begangen wird. In der Geschichte wurden solche Tage nach aktuellem Anlass angesetzt um die Bevölkerung zu Umkehr und Gebet aufzurufen. Der Buß- und Bettag findet immer an einem Mittwoch statt, nämlich am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag beziehungsweise elf Tage vor dem ersten Adventssonntag. Er ist ein deutschlandweiter gesetzlicher Feiertag, der auch nach der Wiedervereinigung von den neuen Bundesländern übernommen wurde.

 


 

Totensonntag

 Der Totensonntag oder auch Ewigkeitssonntag ist ein Gedenktag für Verstorbene. Er wird in der evangelischen Kirche gefeiert und zwar immer am letzten Sonntag vor dem ersten Advent. Seinen Ursprung hat dieser Feiertag Anfang des 19. Jahrhunderts, als er von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen erlassen wurde. Für diesen Tag gelten besondere Bestimmungen, da er als „stiller Tag“ gilt. Das beinhaltet zum Beispiel ein Verbot von Musikaufführungen in Gaststätten.


 

Advent

 Der Advent ist die Jahreszeit, in der sich die Christen auf die Geburt von Jesus einstimmen. Die Adventszeit beginnt mit dem 1. Advent und endet am Heiligen Abend. Rund um diese Zeit haben sich viele Bräuche und Traditionen entwickelt. Zum einen das Aufstellen eines Adventskranzes. Dies ist ein aus Tannenzweigen geflochtener Kranz mit vier Kerzen. Diese werden nach und nach an den vier Adventssonntagen entflammt. Ein weiterer Brauch, welcher nicht direkt an die Adventssonntage angelehnt ist, ist der Adventskalender. Dabei wird an jedem Tag im Dezember, bis zum 24., ein Türchen geöffnet in welchem sich ein kleines Geschenk befindet.

 


 

 Weihnachten

 Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Festtag ist der 25. Dezember, die Feierlichkeiten beginnen jedoch schon am Vorabend, am 24. Dezember dem Heiligen Abend. Weihnachten ist zusammen mit Ostern und Pfingsten eines der drei Hauptfeste der Kirche. Traditionell wird Weihnachten als Familienfest gefeiert, an dem man sich gegenseitig beschenkt, zusammen Weihnachtslieder singt und anschließend gemeinsam in die heilig Messe geht. Vielerorts wird die Weihnachtsgeschichte in einem Krippenspiel dargestellt. Ein weiterer Brauch ist das Aufstellen eines Weihnachtsbaumes, der festlich geschmückt wird und unter dem die Geschenke gestellt werden.

 

Kommunionskerzen schön gestalten

13. April, 2014Kommunion, KommunionkerzenKein Kommentar

Die Kommunionskerze ist ein wichtiger Bestandteil der Kommunion. Sie symbolisiert nicht nur das „Licht der Welt“ als das der Sohn Gottes sich bezeichnete, sie steht auch für die allgemeine Verehrung Gottes. Desweiteren ist die Kerze schon seit jeher ein Lichtspender. Schon bei der Taufe und später bei der Hochzeit kommt ihre Symbolik in der religiösen Welt zum Tragen. Zur heiligen Kommunion werden die Kommunionskerzen als ein Zeichen der Erneuerung des Taufversprechens mit in die kirchliche Zeremonie gebracht, hier werden sie an der Osterkerze feierlich entzündet. Die Kommunionskerze soll den Lebensweg begleiten und erhellen.

Damit dieses Fest auch wirklich gelingt, darf also eine schöne Kommunionkerze auf keinen Fall fehlen. Und was passt da besser, als seine Kommunionskerzen selbst zu gestalten. Meistens hat die Kommunion ein bestimmtes Thema inne, so kann man sich also das passende Motiv individuell aussuchen und persönlich gestalten lassen oder eben auch selbst die Kommunionkerzen gestalten und entwerfen. Als Motive stehen für die Erstkommunion meistens klassische Symbole im Vordergrund.
Symbole wie das Omega Zeichen, Brot und Wein, der Name des Kindes sowie das Datum sind oft gesehene und beliebte Motive für Kommunionkerzen gestalten.

Bei der Suche nach einer schönen Kerze kann man sich im Internet, in Büchern oder im örtlichen Pfarramt schlau machen. Genauso oft werden die Kerzen aber auch zusammen für alle Kinder, die zur Erstkommunion gehen gestaltet und bestellt. Wer es ganz persönlich haben möchte, der nimmt das Abenteuer Kommunionkerzen gestalten selbst in die Hand. Hierzu gibt es zahlreiche Anleitungen und Motive die man verwenden kann. Am besten man fängt rechtzeitig mit der Gestaltung an, denn dies kann schon etwas länger dauern. Ebenso haben die Kerzen natürlich auch eine Lieferzeit die man bedenken sollte.

Gedichte zur Kommunion, darüber freut sich der Beschenkte

12. April, 2014Glückwünsche, KommunionKein Kommentar

Die Kommunion ist eines der wichtigsten Ereignisse im Leben eines gläubigen Katholiken. Um auf diesem Glaubensfest auch noch für das ein oder andere zusätzliche Highlight sorgen zu können, kann über ein Gedicht nachgedacht werden. Nun, es besteht natürlich die Möglichkeit, sich selbst eines auszudenken. Leider haben nur wenige den Mut, aber auch vor allem die Gabe dazu. Wenn es sich also um eine abwechslungsreiche Kommunion handeln soll, können gerade Gedichte aus folgenden Bereichen sehr hilfreich sein. Gerade wenn die eigene Familie zusammenkommt, ist es wichtig, dass bei den Gedichten auch die Chemie stimmt. Wichtig ist es daher, dass die vorgetragenen Gedichte vor allem vom Herzen kommen. Sehr gut können vor allem bekannte Dichter sein, welche in die Glaubensrichtung gingen. So sind es z. B. Fontane, aber auch Arndt, welche schon das ein oder andere gute Glaubensgedicht geschrieben haben und sich daher als Gedichte zur Kommunion eignen. Genug Anreize gibt es in der Bücherei, denn dort sind auch viele Bücher, speziell für solche Anlässe verfügbar. Gerade wenn es sich um solche Gedichte handelt, welche sehr religiös sind, sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht sehr lang sind. Ein solches Gedicht hat die beste Länge, wenn es noch auf eine Postkarte, oder Geschenkekarte passt, kann aber auch kürzer sein. Es macht durchaus Sinn, dass in diesem Gedicht eine Botschaft steckt, am Besten noch über Gott und den Beschenkten. Damit kann der neue Weg wirksam gegangen werden. Selbst Ringelnatz, oder Busch haben sich schon an die Arbeit gemacht, um solche Texte zu verfassen. Es fällt einem also nur bedingt schwer, auch den passenden Text zu finden. Es muss lediglich ein wenig gesucht werden. Was nun das beste Gedicht ist, kann und muss Jeder für sich selbst entscheiden, es sollte halt nur immer darauf geachtet werden, dass es auch zum Rahmenprogramm passt. Sehr schick kann es auch sein, wenn der Beschenkte die Gedichte zur Kommunion auf dem Tisch in Form von Tischservietten oder Vergleichbarem wiederfindet. Das verbindet nicht nur, nein, es sorgt auch für einen unvergleichbaren Effekt, von dem nicht nur der Beschenkte überrascht sein wird. Gedichte zur Kommunion sind daher vielseitig einsetzbar.

Die Besonderheiten der evangelischen Taufe

11. April, 2014TaufeKein Kommentar

In der evangelisch-reformierten Kirche begegnet man zwei wichtigen Sakramenten welche aus Abendmahl und Taufe bestehen.

Die Taufe selbst wird als Ritus verstanden mit welchem der Täufling von der Erbsünde reingewaschen wird. Üblicherweise findet die evangelische Taufe während eines Taufgottesdienstes statt. Zur feierlichen Eröffnung wird zunächst ein passendes Tauflied gesungen, welches einen Bezug auf dieses besondere Ereignis herstellt. Daraufhin begrüßt der Geistliche die Kirchengemeinde und teilt dieser mit aus welchem Grund man sich versammelt habe. In der darauf folgenden Lesung können Bibelstellen oder Wünsche vorgetragen werden. Nun spricht der Pastor einige Worte.
Hier bietet es sich an, den jeweiligen Taufspruch den die Eltern bzw. Paten vorher ausgesucht haben zu bekräftigen. Dieser kann entweder aus einem Psalm oder Worten Jesu bestehen.

Im nun folgenden Teil geht es schließlich um die Spende des Sakraments. Die eigentliche Taufe selbst.
Es wird zunächst mit der Verlesung des Taufbefehls begonnen. Danach folgt eine Taufansprache in der sich Eltern und Paten an die Kirchengemeinde richten können welche wiederum in das Glaubensbekenntnis übergeht. Danach werden Eltern und Paten gefragt ob sie das Kind taufen lassen wollen. Nachdem diese Frage mit „Ja“ beantwortet wurde, erkundigt sich der Geistliche nach dem Namen des Täuflings.

Ist dies geschehen wird die eigentliche evangelische Taufe vollzogen. Dabei wird der Kopf des Kindes 3 mal sanft mit Wasser übergossen. Hierbei nennt der Pastor den Namen des Täuflings und spricht die Worte “ Ich taufe dich im Namen des Vaters, und des Sohnes und des heiligen Geistes“.
Die nun zu entzündende Taufkerze wird an der Osterkerze entfacht welche das Licht Gottes symbolisiert.

Es folgen Fürbitten in welcher Verwandte und Freunde sich zum Ausdruck bringen können. Mit dem Segenswunsch des Pastors endet schließlich der Gottesdienst. Die evangelische Taufe unterscheidet sich dennoch zum Teil von der katholischen. Hier wird z.b. mehr Wert auf Symbole wie das Kreuzzeichen auf die Stirn des Täuflings gelegt. Dies ist in der katholischen Kirche Pflicht, wohingegen es in der evangelischen eher Kann-Charakter hat. Weiterhin wird die evangelische Taufe ohne „Gegrüßet seist du Maria“ und Exorzismusgebet vollzogen. Als weitere Besonderheit wird das Fehlen der Salbung mit Chrisam und Katechumenenöl zum Schutz gegen das Böse bezeichnet.
Unabhängig davon ist die Taufe in der evangelischen Kirche im Großen und Ganzen freier gestaltet als die katholische.Es bleibt also nach wie vor den Eltern überlassen ob sie ihr Kind lieber katholisch taufen lassen wollen oder ob sie die evangelische Taufe vorziehen.

Die Konfirmation – Mehr als nur erwachsen werden

8. April, 2014KonfirmationKein Kommentar

Wahrscheinlich stellt sich jeder Mensch irgendwann im Leben einmal die Frage, ob er den Weg des Christentums beschreiten möchte oder nicht. Oft wird dieser Weg in der Jugend durch Erziehung vorbestimmt. Die Taufe findet meistens ohne direkte Einflussnahme des Kindes statt. Später dann, in den Jahren vor der Konfirmation fällt die Entscheidung, ob sich der Glaube festigt. Als Konfirmand hat ein junger Mensch dann das erste mal aktiv Einfluss auf die Gestaltung des weiteren Lebensweges. Spätestens dann sind einige Dinge über die Bedeutung der Konfirmation interessant.

Etwa 250.000 Konfirmanden bestätigen jedes Jahr in Deutschland mit dem Fest der Konfirmation ihren Glauben. Sie sagen damit „Ja“ zu Gott und zum christlichen Glauben. Wie im lateinischen Wort für „confirmare“, bestärkt und festigt der Konfirmand seinen Bezug zur evangelischen, christlichen Kirche. Mit der Durchführung der Konfirmation erlangt der Konfirmand die Erlaubnis zur Teilnahme am Abendmahl und darf an allen Entscheidungen seiner Kirchgemeinde teilhaben. nach dem Ritus ist jeder Konfirmand festes Bestandteil seiner Kirchgemeinde. Die Termine für die Konfirmation liegen traditionell um das Osterfest. Der Palmsonntag, also der Sonntag vor Ostern, oder der so genannte „weiße Sonntag“, der kurz nach der Auferstehung Christi begangen wird sind die geläufigsten Termine.

Im Vorfeld der Konfirmation sollten sich die Jugendlichen im Konfirmandenunterricht grundsätzliches Wissen zu wichtigen Themen der Bibel und des Glaubens allgemein aneignen. Dazu gehören natürlich das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser. Ebenso erhält der Konfirmand Einblick in die Entstehungsgeschichte und biblischen Ritualen wie der Taufe und des Abendmahles. In manchen Kirchgemeinden steht zum Abschluss des Konfirmandenunterrichts eine kleine Abschlussprüfung auf dem Plan. Darauf wird allerdings heute häufig verzichtet, und die Jugendlichen stattdessen in einem Vorstellungsgottestdienst der Kirchgemeinde bekannt gemacht.

Die Konfirmation hat für die Konfirmanden noch eine weitere, wenn auch eher weltlich geprägte Bedeutung. Mit dem Eintritt in die Welt der sogenannten Erwachsenen wird an hochwertigen Geschenken seitens der Familie meist nicht gespart. Früher hatte das den Grund, dass sich mit dem Erwachsenwerden die Bedürfnisse änderten, die Jugendlichen Dinge für ihr weiteres Leben benötigten. Auch wenn die heutigen Konfirmanden mit der Bestätigung ihres Glaubens vor Gott noch nicht wirklich erwachsen sind, hat sich dieser Ritus erhalten.

Nicht nur für die Konfirmanden, sondern auch für die Kirche hat die Konfirmation ebenfalls eine große Bedeutung. Sie soll den Jugendlichen eine Orientierungshilfe auch dem weiteren Weg des Glaubens bieten. Die Kirche hat die Aufgabe, in allen kleralen Fragen zur Seite zu stehen sowie ihren Beitrag dafür leisten, dass die Jugendlichen auch nach dem Fest weiterhin einen integralen Bestandteil der Kirchgemeinde bilden.

Die Bedeutung der Kommunionskerze

6. April, 2014Kommunion, KommunionkerzenEin Kommentar

Die Kerze ist seit jeher in der ganzen Welt ein Symbol für Hoffnung, Besinnung und Trost.
Für junge Menschen, die ihre erste heilige Kommunion begehen, haben Kommunionskerzen darüber hinaus noch eine weitere Bedeutung.

Das Licht in die Welt hinaus tragen
Die Kommunionskinder bringen alle eine eigene Kerze am Tage ihrer Kommunion mit in die Kirche. Dieser symbolische Akt soll eine Erneuerung des Taufgedankens und Taufversprechens darstellen. Die Kerze soll die Kinder auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten, ihnen ein Licht in dunklen Zeiten sein.
Die Kommunionskerze wird während des Gottesdienstes an der Osterkerze entzündet. Die Kommunionskerzen sollen das Licht Gottes darstellen und sowohl den Kindern, als auch allen Anwesenden Hoffnung spenden.
Die Kommunionskerze ist zugleich ein Symbol für das Leben selbst. Die Kerze steht für Wärme und Geborgenheit. Licht ist das Gegenteil von Dunkelheit, welche seit Jahrtausenden mit dem Tod assoziiert wird. Das Licht in seiner gebündelten Form als Kerze, soll uns vor Kälte und Dunkelheit bewahren und stellt somit das Leben dar.

Symbole auf der Kommunionskerze
Häufig sind die Kommunionskerzen der Kinder mit den gleichen christlichen Symbolen verziert. Beliebte Symbole sind dabei das Kreuz, der Fisch oder die Alpha und Omega Zeichen.
Man kann die Kerzen aber auch etwas individueller gestalten und mit Namen oder Geburtsdatum der Kommunionskinder versehen.
Da die Kommunionskerzen häufig als Zeichen der Dankbarkeit im Altarraum verbleiben, ist es eine schöne Geste, noch eine zweite Kerze als Erinnerung für zu Hause anzufertigen.
Denn viele Erwachsene besitzen noch heute die Kerze vom Tag ihrer Erstkommunion und denken mit Freude an diesen wichtigen Tag in ihrem Leben zurück. Und diese Möglichkeit der Besinnung sollte man auch den Kindern von heute ermöglichen.

Glückwünsche müssen nicht mehr selbst ausgedacht werden

5. April, 2014GlückwünscheKein Kommentar

Nach der Kommunion kommt die Firmung. Es ist daher auch sehr wichtig, hierbei auf das ein oder andere Geschenk zu achten. Natürlich dürfen auch hierbei nicht die passenden Sprüche fehlen. Damit eine Firmung auch so gelingt, wie sie sollte, lohnt es sich immer, sich im Vorfeld genauer über die Glückwünsche zur Firmung Gedanken zu machen. Nur wer die richtigen Worte findet, kann sich und vor allem demenigen, welchem diese Worte gelten sollen, auch etwas Schönes tun. Wünsche und Glückwünsche sind daher die beste Art und Weise jemanden auf den Weg ins Leben mit Gott zu schicken. Es können hierbei viele Dinge eingesetzt werden. Seien es Glückwunschkarten, in welchen Geldscheine verborgen sind, oder einfach nur Gedichte. Hauptsache das Wiedergegebene ist persönlich und kommt vom Herzen. Wenn kein Spruch oder Vergleichbares auf der Zunge, oder irgendwo sonst, rumliegen sollte, dann ist das auch kein Problem. Immer mehr Kartenhersteller haben sich auf solche Fälle spezialisiert. Damit es nie mehr passiert, dass jemand auf der Firmung, oder anderen Festen den falschen Spruch bringt. Damit kostet es auch nicht so viel Überwindung, einen Spruch, oder ein Gedicht aufzusagen, wenn dieser schon auf einer Karte, oder Vergleichbarem aufgedruckt ist. Einfach mit dem Geschenk zusammen überreichen und Jeder ist glücklich. Es lohnt sich natürlich auch immer, wenn der Beschenkte etwas zu lesen bekommt, was ihm nahe geht, also was ihn vielleicht auch ausmacht. Wer den Beschenkten persönlich kennt, kann dann vielleicht auf den Lieblingsdichter eingehen, oder die Vorlieben. Vielleicht lässt es sich dann mit einem Gedicht, über Gott und die innigsten Wünsche verbinden, welche auch Hoffnung und Sehnsucht auf das was kommt, erwecken. Ganz egal, was hinterher genommen wird, Hauptsache das Gesamtbild ist stimmig, denn nur dann kann sich er Firmling auch über das Geschenk freuen. Glückwünsche zur Firmung sind daher leicht zu kaufen. Es gibt sogar schon spezielle Bücher, welche Glückwünsche zur Firmung oder so ähnlich heißen.

Diese Tricks helfen, damit es mit der Taufe klappt

4. April, 2014TaufeKein Kommentar

Die Taufe ist ein wichtiges Ereignis. Das Kind bekommt seinen Namen und wird damit vor Gott zum Christ. Wenn es sich um eine katholische Taufe handelt, wissen viele Eltern aber nicht, was eigentlich auf das Kind und sie selbst zu kommt. Für die katholische Taufe gibt es daher viele Ratgeber, dabei müssen gar nicht viele Bücher durchgesehen werden, um einen Überblick über die katholische Taufe zu bekommen. Zunächst einmal muss das Kind angemeldet werden, was am Besten über das Pfarrbüro geht. Da Eltern dies persönlich machen müssen, lohnt es sich immer, sich über die Öffnungszeiten Gedanken zu machen. Wenn dieser Schritt erledigt ist, so kann es zum Zweiten gehen. Bei diesem Termin müssen dann verschiedene Unterlagen eingereicht werden. Familienstammbuch mit der Geburtsurkunde und vor allem auch die Bescheinigung über die Mitgliedschaft der katholischen Kirche. Es muss sich zudem nicht immer um die nächstgelegene Pfarrgemeinde handeln. Eltern können sich diese natürlich eigenständig aussuchen. Da es nicht immer der Priester sein kann, aber auch nicht sein muss, kann und dürfen vor allem auch sogenannte Laien die Taufe übernehmen, aber auch Diakone. Es muss vor allem allen Eltern klar sein, dass es sich bei einer katholischen Taufe um keine Privatangelegenheit handelt und somit kann und darf diese auch nicht von zu Hause aus ausgeführt werden. Die Taufe muss also in einer Kirche stattfinden. Zudem ist es auch nicht wichtig, welcher Religion die Eltern angehören. Wenn der Vater z. B. nicht katholisch, sondern evangelisch sein sollte, besteht für das Kind dennoch die Möglichkeit, katholisch getauft zu werden. Selbst wenn das Elternpaar noch nicht verheiratet ist, kann über solch eine katholische Taufe bedenkenlos nachgedacht werden. Nach katholischem Recht sollten es immer zwei Paten sein, welche bei der Taufe mit dabei sind. Allerdings sollten die Paten schon das 16. Lebensjahr erreicht haben. Wenn Eltern einer alten Tradition Folge leisten wollen und daher von einem Taufspruch Gebrauch nehmen können, sofern dies erwünscht ist. Kaum eine Zeremonie wirft so viele Fragen auf, wie die Taufe, doch mit ein bisschen Vorbereitung und den richtigen Menschen an der Seite, kann auch dieser wichtige Schritt gemeistert werden.