Dekoration

Die Geschichte des Schwibbogens

25. Oktober, 2016Dekoration, FeiertageKein Kommentar

Der Schwibbogen, auch Lichterbogen genannt, kommt ursprünglich aus dem Erzgebirge und entstand erstmals 1740 in Johanngeorgenstadt. Die Illustratorin Paula Jordan entwarf jedoch bereits 1736 im Rahmen der Schwarzenberger „Feierobndschau“ das Motiv, welches noch heute zu den am weitesten verbreiteten gehört. Der Entwurf von ihr hatte 9 Lichter und wurde, nachdem er gebaut wurde, zum Symbol der Schwarzenberger „Feierobndschau“. Er ist übrigens noch heute ein Wahrzeichen von Johanngeorgenstadt.

Viele Schwibbögen wie sie auch bei www.schwibbogen-xxl.de zu finden sind, wurden zu damaligen Zeiten aus Blech hergestellt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde jedoch, vor allem in der DDR, Holz zum Hauptmaterial für die Lichterbögen. Erklären lässt sich das vor allem durch die hohe Nachfrage und das sehr geringe Angebot. So kam es, dass Schwibbögen oft als Laubsägearbeit durch Privatpersonen hergestellt wurden, um die entsprechende Nachfrage zu decken. Als Vorlage wurden dazu Vorbilder aus Blech verwendet.

Der Symbolcharakter der Schwibbögen hat in den letzten Jahren stark gelitten. Viele sehen ihn nun mehr einzig als schöne Dekoration zu Weihnachten an, die man sich ins Fenster stellen kann.

Dabei ist die historische Bedeutung keine Geringe. Am letzten Arbeitstag vor Weihnachten versammelten sich die Bergarbeiter zu einer Mette im Stollen. Dabei wurde als Tradition ein Schwibbogen entzündet, der warmes und beruhigendes Licht spendete. Damit wollten die Bergarbeiter ihr Sehnen nach Tageslicht sowie den Wunsch nach Frieden ausdrücken.

Traditionsgemäß besteht der Schwibbogen aus elf Lichtertüllen. Dabei stellt jede Einzelne einen der zwölf Jünger Jesu dar. Da die zwölfte Lichtertülle fehlt, ist diese das Symbol für den Verräter Judas.

Im Jahre 1810 wurde dann erstmals ein Schwibbogen mit nur 7 Lichtertüllen hergestellt. Gründe für ausgerechnet diese Zahl gibt es mehrere. Zum einen kann es daran liegen, dass einfach kleinere Schwibbögen gebaut wurden und keine 11 Lichtertüllen mehr darauf passten, zum anderen galt die Sieben stets als eine heilige Zahl. Mittlerweile gibt es Schwibbögen mit unterschiedlichsten Anzahlen an Lichtertüllen. Allerdings immer in ungerader Zahl. Das ist höchstwahrscheinlich auf die bessere Aufteilung zurückzuführen.

In der Vergangenheit wurden als Lichtquellen vorwiegend Wachskerzen genutzt. Dieser traditionelle Gebrauch nimmt jedoch in der heutigen Zeit mehr und mehr ab und immer mehr steigen auf den elektrischen Betrieb ihres Schwibbogens um.

Was ist ein Herrgottswinkel ?

24. April, 2014DekorationKein Kommentar

Die Gestaltung eines Herrgottswinkels

Der Herrgottswinkel ist ein Platz in der Wohnstube einer katholischen Familie, an dem sich zwei Wände vereinigen.
Dieser Platz ist geschmückt mit einem Kreuz, das unter der Decke angebracht wird. Hinzu kommen Glaubensbilder, auf denen Schutzheilige abgebildet sind. Unter dem Kreuz befindet sich ein kleines Podest auf dem meistens die Bibel, das Gesang- und das Gebetbuch liegen. Oft ist es auch mit Blumen dekoriert. Der häufig über einer Eckbank befindliche Herrgottswinkel ist für viele Gläubige wie ein kleiner Altar. Überall in Europa hat dieser religöse Platz bei katholischen Familien seinen Platz gefunden. Oftmals hängt dort ein uraltes Kreuz, an dem sich Efeu rankt. Solche Kreuze wurden schon über viele Generationen vererbt. Am Palmsonntag werden Weidenruten in die Kirche gebracht und dort geweiht. Die geweihten Ruten schmücken dann das Kreuz ein ganzes Jahr lang.
Zur Mariä Himmelfahrt wird das Kreuz mit einem Kräuterstrauß geschmückt. Bei manchen katholischen Familien befinden sich im Herrgottswinkel auch Fotos oder besondere Andenken von verstorbenen Angehörigen. In einigen Regionen wird eine Taube, die sich in einer gläsernen Kugel befindet, aufgehängt und symbolisiert den Heiligen Geist.

Die Bedeutung des Herrgottswinkels

Vor dem Herrgottswinkel, bei dem sich die Katholiken auf ihren Herrn besinnen, wird gebetet und erfolgt die Segnung des täglichen Brotes. Oft wird auch eine Bitte an Gott gerichtet. Vor allem bei schweren Schicksalsschlägen, bietet dieser kleine Platz für die Gläubigen Hoffnung und Trost.
In manchen Ländern findet man auch statt des Kreuzes die Heilige Maria mit Jesus im Arm.
Gott, Maria und die Heiligen bieten Schutz für die Gesundheit der Bewohner des Hauses und Ihren Tieren. Sie beschützen das Haus und den Hof und deren Bewohner vor Unheil. Deshalb ist der Herrgottswinkel eine reine, anmutige, ausstrahlungsstarke Schmuckecke, auf die ihre Besitzer stolz sind.

Die Geschichte hinter dem Moosherz

23. April, 2014Dekoration, Geschenke, GlückwünscheKein Kommentar

Verschiedene Anlässe laden dazu ein besonderen Menschen etwas Gutes zu tun und diesen dabei etwas zu schenken. Ein Moosherz ist eine wunderbare Geschenkidee hierbei, denn ein solches Geschenk ist speziell zu unterschiedlichen christlichen Festen doch eine sehr gute Wahl. Ein etwas genauerer Blick auf die Moosherzen offenbart dabei interessante Details, welche wahrlich Lust auf diese Geschenkidee machen.

Perfekt zu unterschiedlichen Anlässen

Das Moosherz ist ein besonderes Geschenk. Ob als kleine Aufmerksamkeit oder beispielsweise Liebesbeweis – die Einsatz- und Verwendungsmöglichkeiten dessen können wahrlich nicht einfach auf wenige Optionen reduziert werden. Ausgehend vom Geburtstag über den Valentinstag bis hin zur Hochzeit stellt das Moosherz das passende Geschenk dar. Interessant ist dabei, dass nicht nur Liebende einander ein solches Herz schenken können, sondern das durchaus auch beste Freunde oder Freundinnen mit dieser Geschenkidee sprichwörtlich in das Herz treffen können. Die Verwendung am Valentinstag zeigt natürlich einen Ausdruck der Liebe und des Glücks, denn das Moosherz soll an die vergängliche Liebe erinnern und somit aufzeigen, welch Glück der Schenkende aktuell für sich besitzt und wie sehr dies geschätzt wird. Bei Hochzeiten gehört das Moosherz in einigen Regionen zum festen Brauch, denn hiermit können und sollen Gäste dem Brautpaar in ihrer Ehe und bei ihrer Liebe viel Glück auf alle Zeit wünschen.

Die Bedeutung eines Moosherzen

Es gilt als erwiesen und sicher, dass Moosherzen aus verschiedenen Bräuchen zu christlichen Festen entstanden sind. Hierbei war stets die Liebe im Mittelpunkt, wenngleich das Moosherz nicht nur optisch sich sehr deutlich vom ansonsten in rot gefärbten Herz abhebt. Vielmehr möchte das Verschenken und Anfertigen dessen die Vergänglichkeit der Liebe in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit richten. Gerade dies wird in den unterschiedlichen christlichen Festen wie der Hochzeit beispielsweise durch verschiedene Bräuche unterstützt, in denen es darum geht die Besonderheit der Liebe als etwas Außergewöhnliches darzustellen und zu symbolisieren.

Moosherzen sind eine ältere Tradition hinsichtlich christlicher Feste. Doch nicht nur ältere Personen erinnern sich daran, sondern vielmehr handelt es sich gerade bei der jungen Generation um einen sehr gefolgten und interessanten Trend. Seine eigene Liebe mit einem solchen Geschenk auszudrücken zeugt von Geschmack, wenngleich durchaus auch die Liebe dadurch symbolisiert wird, dass mit den eigenen Händen beim Basteln der Moosherzen etwas geschaffen wird. Genau dieser Mittelpunkt der Symbolik findet sich in regional angepassten christlichen Bräuchen wieder.

Wie kann ich eine Osterkerze selbst basteln?

20. April, 2014DekorationKein Kommentar

Nicht nur im Christentum gilt das Licht als Zeichen des Lebens. Schon seit vielen hundert Jahren ist es Tradition, die Osternacht mit zahleichen Kerzen zu erhellen. So steht die Osterkerze auch heute noch im Mittelpunkt der Osternachtfeier.
Die Osterkerze wird am geweihten Osterfeuer angezündet und danach mit einer feierlichen Prozession in die dunkle Kirche getragen. Mit Hilfe dieser Osterkerze werden dann alle anderen Kerzen innerhalb der Kirche entzündet.
In vielen Familien gehört aus diesem Grund auch die Osterkerze auf den festlichen Ostertisch. Neben der Möglichkeit, eine Osterkerze käuflich zu erwerben, kann man jedoch auch selbst eine Osterkerze basteln. Besonders viel Spaß macht das Osterkerze basteln, wenn man dies mit Kindern zusammen tut. Mit dem Osterkerze basteln mit Kindern kann man ihnen sehr gut die Traditionen und Bräuche des Osterfestes näher bringen und auch die Geschichte von Jesus Christus.
Eine Osterkerze basteln kann man zum Beispiel mit Hilfe einer weißen Stumpenkerze, mit Plattenwachs und mit Dekorfolie in silberner und goldener Farbe.
Das Plattenwachs – oder auch Knetwachs genannt – wird mit Hilfe einer Nudelrolle flach ausgerollt. Mit Hilfe eines Messers oder mit Hilfe von Ausstechformen kann man nunmehr aus dem Plattenwachs die gewünschten Motive, Formen oder Ornamente schneiden. Im Anschluss daran werden die Motive, Formen und Ornamente auf die Stumpenkerze gedrückt. Als Motive eignen sich hierbei das Kreuz, die griechischen Buchstaben Alpha und Omega, die aktuelle Jahreszahl oder auch insgesamt fünf Nägel, welche an den vier Enden sowie im Zentrum des Kreuzes angebracht werden. Natürlich hat man auch die Möglichkeit für eigene Motive.
Mit Hilfe der Dekorfolie kann die Kerze zudem zusätzlich verziert werden.

Die richtige Tischdeko bei der Konfirmation!

10. April, 2014Dekoration, KonfirmationKein Kommentar

Festliche Anlässe, wie Konfirmationen eines Jugendlichen, gehören gebührend gefeiert. Die optimale Tischdekoration für die Konfirmation spielt in jeder Hinsicht eine tragende Rolle. Da der Anlass nur einmal im Leben gefeiert wird, sollte eine lange und ausgiebige Vorbereitung und Organisation stattfinden. Einziges wirkliches No-Go bei der Konfirmation ist KEINE Tischdeko zu verwenden.

Weit gefächerter Spielraum bei der Wahl der richtigen Tischdekoration!

Damit die Konfirmation zu einer unvergesslichen Feier werden kann, sollten Sie mit gut bedachten Accessoires und Tischdeko-Elementen eine angenehme Atmosphäre schaffen. Ihnen steht ein dementsprechend großer Freiraum zur Verfügung. Bei der Dekorationsmöglichkeit können Sie sich richtig austoben. Gehen Sie allerdings auf die Bedürfnisse des Konfirmanden ein. In einer ländlichen Gegend mit hoher Brauchtums- und Traditionspflege wäre eine moderne futuristische Tisch Deko fehl am Platz. Setzen Sie Akzente und achten Sie darauf, dass die Tischdeko eine Besonderheit wird. Schließlich wird sich dieser Tag für den gefeierten Menschen nicht mehr wiederholen.

Holen Sie sich Inspirationen und Ideen aus dem Web!

Sie können das Internet für Ihre Ideenrecherche effizient nutzen. Wundervolle, außergewöhnliche und einzigartige Deko-Elemente bieten Ihnen einen hohen Inspirationsfaktor. Überfüllen Sie allerdings den Tisch nicht und behalten Sie die Übersichtlichkeit. Zu viele Accessoires drücken die festliche Stimmung und lenken von der eigentlichen Sinnhaftigkeit der Feier ab. Wir bereits im oberen Verlauf des Artikels erwähnt wurde, können Sie sich bei der Tischdekoration völlig frei austoben. Das absolute NO-GO ist und bleibt bei jedem festlichen Anlass ein leerer Tisch ohne Deko-Elemente. Wir wünschen Ihnen eine angenehme und festliche Feier.

Tischdekorations-Tipps zur Kommunion

3. April, 2014Dekoration, KommunionKein Kommentar

Die heilige Erst-Kommunion ist sehr wichtig für die Eltern und das Kind. Dieser Tag sollte von Beginn an sehr gut geplant werden. Neben den Einladungen und der Anmeldung in der Kirche sollte aber auch die Tischdekoration sehr gut durchdacht werden. Der Tisch ist die Tafel an dem das Mahl zu Ehren des Kindes eingenommen wird und spielt daher eine sehr große Rolle. Nun gibt es verschiedene Dekorationsansätze für einen gut gedeckten Kommunion Tisch. Die Tischdeko darf dabei natürlich auch nicht zurückstehen. Bei der Kommunion geht es darum das Kind zu weihen und es vorzubereiten. Sollte dem Kind etwas zustoßen, kann es ohne weiteres in den Himmel auffahren. Das Kind bekommt bei der Kommunion eine Priesterweihe.

Die gut gedeckte Kommunionstafel für die Gäste

Diese Kommunionstafel sollte also auch in den Vordergrund rücken. Diese Tipps helfen vielleicht dabei, die Tafel recht ansprechend für alle zu gestalten und diesen Tag zu einem ganz besonderen zu machen. Nehmen Sie für die Tischdeko auf jeden Fall ein weißes Tischtuch. Das zeugt von der Unschuld des Kindes und sieht zudem sehr dekorativ aus. Bedenken Sie, dass Sie keinen Kindergeburtstag vorbereiten, sondern ein sehr heiliges Fest für Ihr Kind. Natürlich dürfen dennoch auch Farbtupfer die Tafel zieren. Sie können mit grünen Elementen arbeiten oder zarten Lila Tönen. So können Sie beispielsweise helle lilafarbene Servietten sehr gut mit lila Teelichtern vereinbaren. Das Essgeschirr sollte auch in weiß gehalten werden. Weiße Teller und Tassen und auch weiße Blumen. Als Blumendeko kann einfach ein Magnolienzweig auf den Tisch gelegt werden. Wenn dieser mit Kreuzen und Fischen kombiniert wird und nur über die Mitte des Tisches verläuft, sieht das sehr gut aus.

Farbtupfer sind auch erlaubt

Die Tischdeko darf auch grün sein. Das bedeutet, dass Sie einfach Tulpen als Blumendeko verwenden können. Diese sollten weiße Blüten besitzen. Auch die restliche Tischdeko kann daran angelehnt werden. Verwenden Sie einfach Glasteelichteinsätze und setzen Sie dort grüne Teelichter ein. Die Tafel muss nicht ganz in weiß gehalten werden. Auch Rosenköpfe in kleinen Behältern sehen sehr dekorativ aus. Es gibt sehr viele verschiedene Arten eine Tafel für die Kommunion vorzubereiten. Gläser sind natürlich auch erlaubt. Aber auch diese sollten keinerlei Deko enthalten. Bestecke werden auch benötigt und diese können aus Edelstahl bestehen. Mit diesen Tipps wird Ihre Kommunionfeier sicher zu einem unvergesslichen Tag für Sie und auch für Ihr Kind.